Santa Fe

Hallo aus Ketchikan!

Alaska hat mich nach über 20 Stunden Reise mit nass-kaltem Wetter begrüßt. Los ging es am Montag um 15h mit dem Auto von Farmington Richtung Albuquerque. Die ganze Papp Family begleitete mich und am Weg stoppten wir noch für ein super gutes New Mexican Farewell Dinner - natürlich mit viel Green Chilli. Um 21:40h sollte mich dann der 1. Flieger von Albuquerque nach Phoenix (Arizona) bringen. Trotzdem wir pünktlich vom Gate wegkamen, hatten wir am Ende eine knappe halbe Stunde Verspätung worauf ich in letzter Sekunde meine Anschlussflug nach Seattle (Washington State) erwischt habe. In Seattle angekommen machte ich es mir dann für ein paar Stunden am Boden des Flughafens gemütlich bevor ich um 7:40h in den letzten Flieger nach Ketchikan stieg. Hier angekommen war ich erstmal froh, dass es sogar mein Koffer mit mir geschafft hatte - trotz der weniger als 15 Minuten Umstiegszeit in Phoenix. Mit der Fähre ging es dann um 9h Ortszeit auf's Festland wo mich Mackenzie's Mama abholte.

New Mexican Style Farewell Dinner - Green Chilli for Life :)
Soweit die Reise, aber eigentlich sollte ich da fortsetzen, wo ich beim letzten Blog aufgehört habe - also bei Santa Fe:

Letzten Donnerstag fuhr Monica also mit Jacqueline und mir nach Santa Fe. Vor 4 Jahren hat sich die Gelegenheit dazu leider nie ergeben, deshalb war ich froh, dass ich jetzt die Chance bekommen habe diesen Teil New Mexicos zu sehen. Wir starteten von Farmington Richtung Osten, entlang der Grenze zu Colorado, und fuhren dann weiter über Taos nach Santa Fe. Die Fahrt dauerte mit insgesamt ca. 6 Stunden relativ lange, jedoch war es wie immer sehr faszinierend und schön:

Die endlosen Weiten der "New Mexican High Dessert"
Blick in Richtung das noch weit entfernte Taos
Wir überquerten auch den Rio Grande, der weiter bis nach Mexiko fließt.


Rio Grande nördlich von Santa Fe

In Santa Fe angekommen checkten wir in unsere sehr nette und gemütliche "Bed & Breakfast" Pension in der Nähe des Downtown ein, ließen uns ein Restaurant zum Abendessen empfehlen und spazierten dann in die Stadt. Obwohl ich wirklich nicht sonderlich Kunst und Kultur interessiert bin muss ich sagen, dass mir das Städtchen sehr, sehr gut gefallen hat. Die Vielfalt an unterschiedlicher Kunst die es dort in mehr als 250 Galerien zu sehen gibt, hat mich sehr beeindruckt und fasziniert. Santa Fe wird als die älteste Stadt der USA bezeichnet und das merkt man auch, wie ich finde, wenn man durch die Gassen spaziert.

Traditional Native American Artwork
Downtown Santa Fe
Indian Artwork
Outdoors Artwork
Der Steinsessel war gemütlicher als gedacht ;)

Neben den unzähligen Galerien hat Santa Fe auch sonst kulturell und kulinarisch einiges zu bieten. So gibt es in den Monaten von Mai bis August fast jeden Tag ein Programm mit Live-Musik am "Main Plaza", das wir auch an diesem Abend zu hören bekamen. Es fühlte sich wie richtiger Urlaub an für mich, da wir nach dem guten Essen in einem New Mexican Restaurant noch auf ein Eis gingen und dann ein bisschen zur Musik tanzten. Am nächsten Morgen ging es gestärkt nach einem guten selbstgemachten Frühstück noch einmal in die Stadt um in ein paar der Galerien zu gehen, die am Vorabend schon großteils geschlossen waren. Am frühen Nachmittag fuhren wir dann wieder zurück nach Farmington, diesmal über Albuquerque.

Four Kachinas "Bed & Breakfast" - unsere Pension
Der Frühstücksraum
Der Innenhof wo wir unser Frühstücks genossen haben
Mein ehemaliger Tennis Coach Pat überredete mich beim Training mit den High School Kids bei dem Mixed-Doppel Turnier Freitag Abend und Samstag Vormittag mitzumachen, welches er organisierte. Er suchte einen Partner für mich und so endete ich mit "Mr. Cash", einer Plaudertasche mit richtig großer Klappe (aber leider nicht so viel dahinter) ;). 4 Matches waren insgesamt zu spielen (2 Freitag und 2 Samstag), 2 davon konnten wir gewinnen und damit den 2. Platz in der "2. Division" erringen. Auf jeden Fall hat es sehr viel Spaß gemacht :).

Cash und ich mit unsere Trophäe
Mit den 2 Girls in der Mitte (Tori & Molly) habe ich vor 4 Jahren im Team gespielt.
Nach einem supernetten FaceTime Date mit Johannes, Kirche, Besuch bei Glen's Vater im Krankenhaus und kurzem Abstecher bei der Feier des 45. Hochzeitstages der - ursprünglich aus Puerto Rico stammenden - Nachbarn (Hochzeitstage werden dort scheinbar ganz groß gefeiert, da die ganze Großfamilie eingeflogen und noch dazu sämtliche Freunde auf das Fest eingeladen wurden) ging ich am Abend mit 3 meiner ehemaligen High School Kolleginnen nett Essen und danach auf ein Frozen Yogurt.

Hannah, Tori, ich und Molly bei unserer "Girls Night Out" :)
Der Sonntag startete Früh mit einem anstrengenden aber coolen 5-Mile-Run mit Molly. Vor allem die Farmington Hügeln und die Höhe von 1.700 Meter machen mir ein wenig zu schaffen. Danach durfte ich meiner Familie dabei zusehen, wie sie vor meinen Augen einen frischen, selbstgemachten Apfelstrudel (MEIN LIEBLINGSGERICHT!!) aus eigenen Äpfeln vermampften. Nett war's trotzdem und als Trost ging ich ein letztes Mal 18 Löcher golfen mit Glen und durfte mich danach auf "Glen's Famous Awesome BBQ" mit Spare-Ribs, Kohlsprossen und Bratkartoffel freuen. Als Nachspeise gab es selbstgemachte Topfenknödel auf Beerenspiegel von mir. Ein sehr gelungener letzter Abend mit den Papps, guten Freunden und Glen's Mutter wie ich finde :)

BBQ Time :)
Die Topfenknödel waren fast so gut wie die von Katha - aber eben nur fast ;)
Soweit also die letzten Neuigkeiten aus New Mexico. Jetzt steht mir eine Woche voller Spaß und sämtlicher Outdoor-Aktivitäten in Alaska mit Mackenzie und ihrer Familie bevor. Was wir genau alles machen weiß ich nur zum Teil und außerdem möchte jetzt nichts vorweg nehmen. Seit also gespannt auf das nächste Blog-Update: ALASKA!

All the best,
Johanna :)

Kommentare

  1. hallo johanna,ich LIEBE deinen blog. mit den tollen fotos hat man das gefühl,selbst life dabei zu sein. lg christa

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    1. Liebe Christa,

      Vielen Dank! Es freut mich sehr, dass der Blog und die Fotos gut ankommen. Ich werde natürlich auch in Zukunft versuchen euch so gut es geht auf dem Laufenden zu halten und mit Fotos zu versorgen. Hoffe in Innsbruck ist alles klar.

      Ganz liebe Grüße aus Alaska,
      Johanna

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