¡Hola de México! :)
Ich habe es geschafft! Nach gut 24 Stunden Reise inklusive 5 Flügen, 1 Fähre und einer Autofahrt durch die halbe Stadt bin ich vergangenen Donnerstag gut hier angekommen. Als Einstieg durfte ich gleich einen Spanisch-Test an der Uni schreiben, der für die Einteilung in die Kurse notwendig war ;).
But first things first:
Meine spontane Reise nach Alaska kann ich eigentlich nur mit einem Wort beschreiben: UNBESCHREIBLICH! Aber keine Sorge, ich werde euch natürlich berichten und mit Fotos versorgen um annähernd zu erklären, warum es so unbeschreiblich cool war.
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| Auf dem Weg nach Ketchikan - nach dem Start in Seattle |
Ich durfte also gut eine Woche mit der Familie Pavlik in Ketchikan, Alaska, verbringen. Ketchikan ist eine 15.000 Einwohner Stadt am südöstlichsten Zipfel von Alaska und befindet sich auf einer Insel. Die Haupteinnahmequelle ist der Tourismus. In den Monaten von April bis Oktober legen proTag bis zu 5 große Kreuzfahrschiffe an. Viele Einwohner leben aber auch von der Fischerei, im speziellen von Wildlachs. Dieser wird in die ganze Welt (vorwiegend jedoch nach Europa) in allen möglichen Varianten (frisch, geräuchert oder eingelegt in Öl) exportiert. Abseits von den Touristenmassen, die hier jeden Tag durch den "Downtown" geschliffen werden, leben die Eltern von Mackenzie's und Zach's Mama Terilyn in einem kleinen Haus in dem wir letztendlich alle gewohnt und geschlafen haben.
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| Eines der unzähligen großen Kreuzfahrtschiffe |
Nachdem es am Tag meiner Ankunft, letzten Dienstag 29. Juli, am Nachmittag aufgehört hatte zu regnen bin ich mit Mackenzie den "Rainbird-Trail" spaziert wo wir, trotz trübem Wetter, eine wunderschöne Aussicht über Ketchikan genießen konnten. Am Abend nahm sie mich auf eine kleine Bootstour mit ihren Arbeitskollegen vom "Zip-Linen" mit (was das genau ist erkläre ich später) im Golf von Alaska mit - Musik, Snacks und Getränke durften dabei natürlich nicht fehlen.
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| Am höchsten Punkt des "Rainbird Trail" mit einem der Kreuzfahrtschiffe im Hintergrund |
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| Bootstour am 1. Abend - kalt und regnerisch war's - typisch Alaska halt :) |
Am nächsten Morgen ging es für uns 2 zum Schnorcheln - ja richtig, schnorcheln in Alaska bei nicht viel mehr als 10°C Wassertemperatur und 15°C Lufttemperatur. Ausgestattet mit 9mm dicken Neoprenanzügen, Schuhen, Handschuhen, Hauben und natürlich Taucherbrille und Schnorchel konnten wir über 1 Stunde lang das Unterwasserleben des Pazifiks im Golf von Alaska bewundern. Neben verschiedenen Arten von Quallen und Seesternen sah ich kleinere Fische, Lachse, Algen, Seeigel, frei-übersetzt "Seegurken" und vieles mehr. Ich war sehr überrascht wie vielfältig, schön und vor allem "gar nicht mal so kalt" es war - definitiv ein einmaliges und ganz spezielles Erlebnis. Am Nachmittag wanderte ich mit Terilyn zu einem der vielen Seen rund um Ketchikan bevor am Abend dann Zach, Bruder Nathaniel und Papa Mark mit dem Flieger ankamen und die Familie Pavlik somit komplett war.
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| Auf los geht's los! |
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| Was und wie das wohl werden wird? ;) |
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| Wanderung im Regenwald von Alaska |
Bereits um 5:30h morgens läutete der Wecker am nächsten Tag da wir uns um 6:15h mit dem Boot auf den Weg nach "3 Islands" - dem eigentlichen Festland - machten. Terilyns Bruder Larry hat dort ein großes Grundstück mit kleinem Haus und riesen Garten wo wir einen wunderbar sonnig-warmen Tag verbringen durften. Neben Himbeerplücken grillten wir Hot-Dogs, lasen Bücher und hörten Musik am Strand und wanderten zu einem See (von denen gibt es in diesem Teil Alaskas wirklich enorm viele). Abends waren wir dann bei Larry auf frischen gegrillten Wildlachs eingeladen.
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| Nathaniel und ich am Boot auf der Hinfahrt - brrrrrr kalt! |
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| Das Grundstück mit Häuschen .. |
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| .. und Garten direkt am Ozean. |
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| Beauty of Souteast Alaska :) |
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| Mhmmmmm frische Himbeeren (fast unglaublich aber gemeinsam pflücken an diesem Tag an die 5 Kilo) |
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| Hot-Dogs Grillen - da kommen Lammer-Kindheitserinnerung hoch! |
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| Gar nicht so schlecht wenn das komische Hot-Dog-Bun (zu Deutsch Schaumgummi Brot) nicht wäre ;) |
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| Zach und ich mit See im Hintergrund |
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| Wunderschöner Schnappschuss vom Boot am Rückweg |
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| Frischer Wildlachs aus Alaska ist unvergleichbar gut |
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| Sonnenuntergang im Golf von Alaska |
Freitag war ein großer Tag - der Tag der "TRAVERSE" Bergtour. Wir hätten uns keinen schöneren Tag aussuchen können um ca. 22,5 Kilometer in 10 Stunden über eine Bergkette bei Ketchikan vorbei an unzähligen Seen und wunderschönen Ausblicken zurückzulegen. Beschreiben kann ich die Schönheit der Natur und der unglaublichen Ausblicke eh nicht, deshalb hier einige Impressionen:
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| Zu 10. machten wir uns auf den Weg |
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| 1. Stopp - 1. See |
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| Die Pavlik Kids: Mackenzie, Zach und Nathaniel |
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| Ein weiterer See mit Meer im Hintergrund |
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| Lunch Time :) |
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| Oben angekommen - ein unbeschreibliches Gefühl mit atemberaubendem Ausblick! :) |
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| Kurze Rast und ein Schnappschuss mit Ketchikan im Hintergrund |
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| Ketchikan vom Hausberg "Deer Mountain" aus fotografiert |
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| Nathaniel und ich am "Deer Mountain Summit" - den letzten der fast unzähligen Peaks, die wir an diesem Tag überquerten, haben wir beide uns nicht mehr nehmen lassen :) |
Da am Samstag das traditionelle "Blueberry Festival" inklusive "Fun-Run" stattfand und wir uns dachten, "den Muskelkater haben wir sowieso schon", liefen Nathaniel und ich mit (auch mit dem Hintergedanken, dass ich für die nächsten 5 Monate wahrscheinlich auf's Laufen verzichten muss). Er lief die 5 Kilometer und ich die 10 Kilometer. Zu meiner Verwunderung ging es besser als gedacht und ich belegte mit einer Zeit von 43 Minuten 44 Sekunden den 2. Platz bei den Damen und den 5. Platz insgesamt. Danach durfte ein Heidelbeerkuchen natürlich nicht fehlen :).
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| Ready to Run! :) |
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| Geschafft! :) |
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Nacktschneckenrennen - tatsächlich
Blueberries :) |
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| Blueberry Pie |
An diesem Tag kam dann noch Marks jüngste Schwester mit ihrem Mann und den 5 Kindern aus Nebraska an. Sie verbrachten die folgenden 5 Tage mit uns - wohlgemerkt in dem kleinen Haus der Großeltern wo am Ende 13 Leute auf 2 Doppelbetten und dem Boden verteilt schliefen (die Großeltern wanderten auf ihr Boot aus ;)). Ich gebe zu, das klingt unglaublich aber es war am Ende leicht möglich und funktionierte besser als gedacht. Die größte Challenge war es im Prinzip so viele hungrige Mäuler zu stopfen :).
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| Mama Sarah, Ted (14), Claire (16), Isaac (5), Victor (8), Papa Duane und das Nesthäkchen Lydia (5 Monate) |
Sonntag war dann ein relativ entspannter Tag an dem wir am Abend nochmal bei Larry auf Wildlachs und American Pie eingeladen waren.
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| Als Vorspeise gab es dieses Mal geräucherten Wildlachs |
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| Und als Nachspeise Rote-Heidelbeeren Pie, Erdbeer-Rhabarber Pie, Peanutbutter Pie und Himbeer Pie :) |
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| Mackenzie, Claire und ich - Good Times :) |
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| Isaac beim Marshmallow-Grillen - das war wohl ein bisschen zu viel des Guten ;) |
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| Verdauungsspaziergang rund um einen idyllischen See |
Am Montag stand dann endlich "Zip-Linen" mit Mackenzie als Guide am Programm. Beim "Zip-Linen" in Alaska saust man auf Seilen und Rollen und mit Klettergurten gesichert von Baum zu Baum, hoch oben in den Wipfeln eines der größten Regenwäldern der Erde - dem Tongass National Forest. Schwarzbären, die typisch für diese Region sind und oft bei den Touren gesichtet werden, haben wir leider keine gesehen - trotzdem war es ein unvergessliches Erlebnis und ein großer Spaß.
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| Mackenzie, Zach und ich auf einer der Plattformen |
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| FUN! :) |
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| Leider schon am Ende - Thanks Mackenzie, it was AWESOME! :) |
Am Dienstag spazierten Zach, Nathaniel und ich zum Hafen und blieben danach ganz zufällig in einem Café hängen, wo ein Ukrainisches Quartett klassische Musik unter anderem von Mozart, Beethoven, Schubert, Strauß und Tschaikowsky spielte. Da sind definitiv Heimatgefühle aufgekommen :).
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| Der Hafen von Ketchikan |
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| Ukrainisches Quartett spielt klassische Musik von österreichischen Komponisten in Alaska |
Danach bekamen wir eine Besichtigungstour durch Larry's Lachsverarbeitungsunternehmen. Er ist Teilinhaber des Unternehmens, leitete die sehr interessante Tour und erzählte uns viele wissenswerte Details: Die Fische werden täglich frisch und direkt angeliefert und an starken Tagen können bis zu 180.000 Kilogramm Lachs verarbeitet werden. Durchschnittlich sind es rund 100.000 Kilogramm pro Tag. Es gibt 5 verschieden Arten von Wildlachs (Chumb, Sakai, King, Silver, Pink) und den Lachs den wir in Europa großteils in den Supermärkten finden (egal ob frisch oder tiefgekühlt) ist eigentlich gar kein echter Lachs, sondern eine Art von Forelle und meistens gezüchtet.
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| Smile!! |
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| Zuerst werden die Innereien entfernt und der Kopf abgeschnitten .. |
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| .. und danach wird filetiert. |
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| Ein gutes Geschäft wir auch mit dem Kaviar gemacht. |
Am Nachmittag machten wir dann alle gemeinsam noch eine kleine Wanderung zu einem See wo die verrückten Amerikaner-Kids bei nicht viel mehr als 15°C Wasser- sowie Lufttemperatur und Regen tatsächlich für fast eine halbe Stunden schwimmen gingen. Mir wurde beim Zusehen und Fotomachen schon ganz kalt ;).
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| Claire, Ted, Victor, Nathaniel, Mackenzie und Isaac - alle Youngsters im See, außer ich ;) |
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| Vielleicht ist es doch ein bisschen kalt |
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| Auch die kleine Lydia weiß nicht so genau, was sie von ihren schwimmenden Geschwistern und Cousins halten soll |
Am Mittwoch Morgen gingen Mackenzie und ich noch in die Stadt um "Downtown" Ketchikan kurz zu besichtigen bevor es für mich mit der Fähre um 11:45h Richtung Flughafen ging.
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| Downtown Ketchikan |
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| Creek Street |
Mir bleibt jetzt nur noch Eines, und zwar DANKE zu sagen an alle die mir diesen Trip ermöglicht und zu so einem einzigartigen und super-tollen Erlebnis gemacht haben: Mama und Papa für den Flug zum Geburtstag, der ganzen Familie Pavlik (Nathaniel, Mackenzie, Zach, Terilyn und Mark), dass sie mich aufgenommen haben wie eine Tochter und wir so viel Spaß gemeinsam gehabt haben und nicht zuletzt den Großeltern Glenn und Peggy für die wundervolle Gastfreundschaft. Ich habe jeden Moment in Alaska sehr genossen! :)
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| Danke Peggy und Glenn für die Gastfreundschaft! |
Nun bin ich bereits mitten in meinem nächsten Abenteuer MEXCITY! :) Mehr über den erlebnisreichen Start hier in meinem nächsten Blog.
Liebe Grüße und bis bald,
Johanna :)
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