Huasteca Potosina

Hallo ihr Lieben,

als Erstes möchte ich euch DANKE sagen - DANKE für mittlerweile über 5.000 Besuche und für's Verfolgen und Mitlesen von meinem Blog. Das freut mich sehr! :)
Ich hoffe ich kann euch auch in Zukunft mit interessanten Berichten und guten Fotos versorgen. Auf los, geht's wieder einmal los:

Meine letzte kurze Reise führte mich über das verlängerte Wochenende (14. bis 17. November) Richtung Norden, in die Region "Huasteca Potosina" - eine landschaftlich wunderschöne Gegend rund um die Stadt San Luis Potosí, ca. 500 Kilometer nördlich von Mexico City. Gemeinsam mit Anna und ungefähr 40 anderen Mexikanischen Studenten und Austauschstudenten aus aller Welt starteten wir mit dem Bus am Freitag Abend, um über die Nacht an unser Ziel, 'Puente de Díos', zu kommen. Dort konnten wir über kleine Klippen von ca. 10 Metern springen, uns unter Wasserfälle stellen und im Fluss mit glasklarem Wasser baden. Leider habe ich dort selber keine Fotos machen können, aber um euch eine Idee zu geben wie es ungefähr aussah, hier ein paar Google-Bilder ;)

Puente de Díos

Weiter ging es zum "Castillo de Edward James", einem alten, verfallenen aber riesengroßen, ruinenartigen Schloss mitten in der Wildnis.

Castillo de Edward James



Geschlafen haben wir in einem kleinen Dorf, auch irgendwo im Nirgendwo, wo man außer Tacos, Quesadillas und Tortas nicht viel zu Essen bekommen hat. Also stärkten wir uns nach dem langen, erlebnisreichen Tag mit typisch mexikanischen Köstlichkeiten um dann noch gemeinsam bei Tequila ein bisschen Salsa zu tanzen :)

Am Sonntag Tag ging es weiter zum nächsten Fluss mit vielen kleinen Wasserfällen, wo wir die Möglichkeit hatten für ca. 1,5 Stunden flussabwärts zu schwimmen und über alle diese bis zu 10 Meter hohen Wasserfälle zu springen. Nachmittags fuhren wir zu 'Salta de Micos', auch einem wunderschönen Fluss mit Wasserfall.

Salta de Micos

Anna und Johanna :)
Der letzte Tag führte uns zum letzten Fluss inklusive Wasserfall, 'Cascada de Tamul' ;) Viele Flüsse und Wasserfälle, aber jeder Einzelne sehr sehenswert. Vor allem hat es sehr gut getan einfach nur in der Natur zu sein und nicht ständig den Lärm und Smog der Stadt um sich zu haben. Mit kleinen Booten paddelten wir Flussaufwärts bis zu atemberaubenden Wasserfällen. Leider war es an diesem Tag zu kalt, sonst hätten wir ein Stück zurückschwimmen können. Nach ultra-langer Rückreise und mit geschätzt 6 Stunden Verspätung kamen wir am Dienstag in der Früh zurück nach Mexico City, wo meine 7h Vorlesung auf mich wartete ;)

Jeder musste bzw. durfte mitpaddeln ;)
Saltas de Tamul


Das hat mich an den Schwarzenbach beim Winner-Wasserfall erinnert :)
Bis bald und liebe Grüße aus dem sonnig, warmen Mexcity,
Johanna :)

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