Berg Heil auf 5.250 Meter! Was für ein Erlebnis!
Die - zugegeben schon ein wenig verrückte - Idee das zu machen habe ich geboren als wir im November am "Nevado de Toluca" waren und dort Mexikaner getroffen haben die gemeint haben, dass es ein einmaliges Erlebnis ist auf einen der 5.000er zu gehen. Darauf habe ich im Internet nach Guides und Agenturen gesucht die Touren auf den 3. höchsten Berg, den erloschenen Vulkan "Iztaccíhuatl" (Nahuatl übersetzt "Weiße Frau"), anbieten. Anna hat sich dann auch überreden lassen und so buchten wir für 18. und 19. Dezember den "Izta" zu besteigen.
Los ging es dann am Donnerstag zu Mittag wo uns die Guides in Mexcity abgeholt haben und wir gemeinsam mit 2 Deutschen Mädls, die die Tour mit uns gemacht haben, Richtung sozusagen "Basislager" auf 3.800 Meter fuhren - mit Zwischenstopp bei Walmart um uns mit Essen für den Berg einzudecken und einen platten Reifen zu wechseln (Anna und Johannes, ihr könnt das besser und vor allem schneller ;)).
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| Ein Selfie auf unser letztes gemeinsames Mexiko Abenteuer :) |
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| 4 Mexikaner beim Reifenwechseln. |
Oben angekommen packten wir zuerst unsere Rucksäcke für den nächsten Tag und füllten dann unsere Energiespeicher so voll es ging. Um 21h versuchten wir zu schlafen was auf knapp 4.000 Meter trotz Müdigkeit relativ schwierig ist. Um 1h nachts wurden wir dann nach gefühlt 5 Minuten Schlaf aufgeweckt und machten uns fertig für die Tour, die wir 4 Mädls mit 2 Guides in Angriff nahmen.
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| Haben wir alles? Passt alles? |
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| Ready? :) |
Nach ca. 4,5 Stunden Aufstieg (ich glaube ich bin in meinem Leben noch nie so langsam gegangen) konnten wir dann den wunderschönen Sonnenaufgang auf ca. 4.500 Meter bewundern. Endlich war es hell, sodass wir ohne Stirnlampe weiter gehen konnten, denn bis dahin im Dunkeln war zäh für mich. Knapp 2 Stunden später kamen wir zu einer kleinen Hütte wo wir unsere erste größere Rast machten. Eine der deutschen Mädls hatte leider Probleme mit der Höhe und musste dort bleiben währenddessen Anna, Ina und ich weiter zum 1. - dem "Knie" (5.050 Meter) - der insgesamt 3 Gipfel des Iztaccíhuatl aufstiegen. Auf dem Weg dorthin knackten wir die 5.000 Meter und oben angekommen spuckte der aktive Vulkan "Popocatépetl" zum ersten Mal an diesem Tag Asche. Anna kämpfte bis dorthin, musste dann aber geschwächt durch eine Erkältung dort auch umkehren.
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| Sonnenaufgang |
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| 5.000 Meter geschafft! :) |
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| "Cruz de Guadalajara" mit dem "Popocatépetl" im Hintergrund. |
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| Der "Popo" .. |
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| .. spuckt ein bisschen. |
So gingen Ina und ich mit einem der Guides weiter über den "Bauch", den Gletscher und erreichten schlussendlich nach ca. 10 Stunden den höchsten der Gipfel, die "Brust", auf 5.250 Meter. Die Pause und eine Stärkung mit atemberaubendem Ausblick auf das Hochland Mexikos und den leicht rauchenden und majestätischen Popocatépetl hatten wir uns da eindeutig verdient :)
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| Der Gletscher mit dem 3., letzten und höchsten Gipfel, der "Brust" des Iztaccíhuatl im Hintergrund. |
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| Am Gletscher. |
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| Da tut sich etwas ;) |
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| Der letzte Anstieg .. |
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| .. geschafft! :) |
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| Glücklich :) |
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| Blick über das mexikanische Hochland. |
Der Abstieg ging zwar schneller, dauerte insgesamt aber auch gut 4,5 Stunden und verlangte noch einmal alles ab, vor allem mit den Kräften waren wir beide dann schon ziemlich am Ende. So kamen wir insgesamt 15 Stunden und ca. 4.000 überwundene Höhenmeter (auf und ab) später überglücklich, gesund aber dementsprechend müde und fertig im Basislager an.
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| Wieder gesund und überglücklich zurück. |
Ich kann nur noch sagen, dass es ein unglaubliches und einmaliges Erlebnis war und ich (fast) jeden Moment genossen habe - ich würde es sofort wieder machen! :)
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